Linux/Pi Version von Connect?
Hallo,
Bei uns läuft CubeSQL auf einem Linux-Server (soll aber auf einen Pi umziehen). Leider muss Connect ja unter macOS / Windows laufen.
Da wir diverse Scripte laufen haben, die z.B. Daten aus unserem Online Shop über die API an MO übergeben wäre es total töte, wenn wir Connect zusammen mit den Skripten auf der gleichen Maschine laufen könnten, die eh IMMER an ist.
Die Zugangsdaten für den User könnte man ja z.B. in einer config Datei ablegen und Connect selbst als Service starten, falls doch mal ein Reboot statt findet.
Ich gebe zu, ich bin zu geizig um einen macOS server hin zu stellen, auf dem Connect laufen könnte, zumal ich ihn nur dafür bräuchte.
Also, bekommen wir das eventuell?
Danke und bester Gruß,
Stephan Urbach
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Moin Jascha Urbach
ich habe mir das Konzept, welches ProSaldo hier mit dem Client-/Serverbetrieb vorschlägt, mal näher angeschaut. Ich frage mich immer noch, wie da ein Webshop seine Buchungen an MO schicken kann, wenn man nicht Connect immer am laufen hat. ProSaldo schreibt ja selbst, dass diese Architektur nur für den Gebrauch im lokalen Netzwerk konzipiert ist und nicht für "übers Internet".
Wie machst Du das? Startest Du immer Connect auf dem Mac und führst dann die Scripte aus, die die Buchungen aus dem Shop in MO importieren? Kann mir das noch nicht so richtig vorstellen.
Beste Grüße
Stefano -
Hallo Stefano Kowalke,
ja, momentan mache ich das genau so. Ich habe Skripte, die die API vom Shop abfragen und die Sachen die ich für die Buchung benötige an Connect senden.
das Script läuft momentan auf meinem Mac und ich führe es manuell aus.
Schematisch sieht es ungefähr so aus:
internes Netz | Internet
cubeSQL auf Linuxserver <--> Mein Mac mit Connect <-- | --> API <-- Shop
(und den Skripten)Was ich haben will:
interne Netz | Internet
cubesQL <--> Connect <--> Scripte <-- | --> API <-- Shop
(alles Linuxserver/pi) (Cronjobs)Wenn also alles auf einer Maschine läuft müsste ich nicht jeden Tag daran denken ie Skripte auszuführen (oder jeden Tag den Mac starten). Monitoring der Skripte und eventueller Fehlermeldungen (oder Meldungen von Connect) gingen dann per Daemon oder Mailnotifications oder einem Dashboard oder was auch immer ich mir dann ausdenke.
Eine API (und Connect ist eine API) die nicht headless laufen kann, ist halt auch eher nicht so geil.
Beste Grüße,
Stephan -
Hallo,
zum jetzigen Zeitpunkt ist mittelfristig nicht geplant, Connect bzw Monkey Office als Linuxversion zu veröffentlichen. Ursachen sind in erster Linie die begrenzten Ressourcen in Entwicklung und Support. Eventuell wäre eine Möglichkeit, Connect über wine (oder Docker) zu benutzen, das haben wir jedoch nicht getestet, und können da auch keine Unterstützung geben. Eine Nutzung des SQL-Servers auf einem Raspberry ist sicher nur für sehr kleine Installationen interessant.
Was das Einsatzscenario eines Webshops betrifft ist folgendes zu sagen. Die Kommunikation läuft vorzugsweise on the fly, also der Webshop kommuniziert permanent über die API mit Connect. Connect läuft bei den meisten Kunden permanent auf dem Rechner, welcher auch SQL-Server ist. Sicher kann man über zeitgesteuerte Scripte eine Synchronisation auch machen, ist aber sicher der umständlichere Weg.Die Empfehlung der Anwendung in lokalen Netzen ist in erster Linie der Sicherheit geschuldet. Connect kann keine ausgefeilten Zugriffsmechanismen zur Verfügung stellen, so das eine entsprechende sichere Infrastruktur empfohlen wird, um sich gegen unerlaubten Zugriff zu schützen. Schliesslich geht es um sehr sensible Daten, welche transportiert werden. Daher sollte man sich als Anwender schon Gedanken machen, ob ein direkter Zugriff auf Connect sinnvoll und erlaubt wird, technisch ist das kein Problem.
Mit freundlichen Grüssen
André Saischowa -
Hallo Stefano , grundsätzlich ja. Connect kann jedoch nicht direkt mit dem Shop kommunizieren. Dazu ist eine zu erstellende Middleware notwendig. Zur Unterstützung von PHP-basierten Shops liefern wir diese mit.
Beim Zugang via Internet sollte eine Firewall eingerichtet sein.Viele Grüße
André Saischowa -
Hallo,
wir haben Connect sowie CubeSql auf einem RedHat Server in Produktion. Die Windowsversion von Connect haben wir mittels wine/bottles installiert. Funktioniert reibungslos. Bestellungen, Zahlungen, Buchungen, Amazon-Abrechnungen etc. werden via Python-Middleware automatisch verarbeitet und entsprechend über die API gesendet.
Die ganze Backend-Installation läuft virtuell auf einer NAS.Viele Grüße
Markus Bolder
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