Einkauf von Hardware für Kunden | Kostenstelle?

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6 Kommentare

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    WERKSBILD

    Hallo!

    In welchem Buchungskreis befindest Du dich? SKR03 oder SKR04?

    Einkauf Hardware buchen und dann gesondert Vekauf der Hardware. Das sind zwei von einander getrennte Vorgänge und müssen daher nach meinem Verständnis getrennt gebucht werden.

    Grüße

    Norbert

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    Silvio Osowsky

    Hallo Norbert,
    vielen Dank für die schnelle Unterstützung.

    Mit meinem Kleinunternehmen befinde ich mich im SKR03.

    Ich soll für einen Kunden die notwendige Hardware (4 Artikel - Volumen ca. 4000€) für ein Netzwerkprojekt einkaufen und ihm dann eine Gesamtrechnung aus meinem Unternehmen erstellen.

    Die Trennung nach Einkauf und Verkauf klingt für mich logisch. Ich fragte mich nur auf welche Konten ich dies jeweils buche. Gebe die Rechnungssumme ja 1:1 weiter.

    Beste Grüße, Silvio

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    Büroservice Lennep

    Hallo Silvio,
    im Grunde streckst du die Ausgaben für den Erwerb der Hardware nur vor. Demzufolge wirken sich die 4 TEUR nicht auf deinen Gewinn aus, wären damit ein durchlaufender Posten => Konto 1590. Dabei handelt es sich um ein Bilanzkonto, das keine Kostenstelle erfordert.
    https://www.haufe.de/finance/haufe-finance-office-premium/durchlaufende-posten_idesk_PI20354_HI1905798.html

    Der einzige Haken: Du hast das Geld nicht für fremden Namen und Rechnung ausgegeben/eingenommen. Ich bin nicht sicher, ob das relevant ist. Lies es dir bitte selbst durch.
    https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/d/durchlaufender-posten/#D063023200005

    Grüße
    Petra

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    Hallo,

    dabei handelt es sich m.E. um einen ganzen normalen Einkaufs- bzw. Verkaufsvorgang.

    Sprich der Einkauf wird auf 3400 gebucht und der Verkauf auf 8400 (SKR03).

    Mit Kostenstellen hat das nix zu tun.

    Mit freundlichen Grüßen.

     

    Marco

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    KHD

    Das ist zunächst mal normaler Einkauf / Verkauf. 

    Nirgendwo steht geschrieben, dass man mit einem (Weiter)Verkauf Gewinn machen muss. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass man Verlust macht durch Preissenkungen von Produkten oder durch neuere Nachfolgemodelle. 

    Was Kostenrechnung und die Nutzung von Kostenstellen angeht, ist es natürlich elegant, wenn man für bestimmte Kunden/Projekte eine Kostenstelle vergibt. So kann man Nachkalkulation durchführen. Wichtig ist, dass man die Kostenstelle bei allen anfallenden Belegungen verbucht (Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen). Ggf. kann man sogar kalkulatorische Kosten buchen wie Arbeitszeit, Anfahrten oder Verbrauchsmaterial etc. Ist durchaus interessant für Handwerker.

    Macht aber nur Sinn, wenn man das durchgängig macht und bei vielen Kunden oder vielen Mitarbeitern den Überblick verliert. 

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    Silvio Osowsky

    Hallo,

    fantastisch! Danke für die vielen Infos und die Unterstützung!

    Beste Grüße, Silvio

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