Unterstützung weiterer Datenbank-Systeme
Nicht geplantMonkeyOffice ist auf eine Nutzung im lokalen Netzwerk ausgelegt, aber gerade für Firmen die verschiedene Standorte haben oder die einfach zu klein sind, um sich Büroräume leisten zu können ist es unerlässlich, dass die Buchhaltung im Internet verfügbar ist. Aktuell betreiben wir cubeSQL auf einem Linux-Server und die Software funktioniert bedauerlicherweise nur sporadisch. Immer wieder stürzt der Server ab und muss händisch mit 2 Befehlen neu gestartet werden.
CubeSQL basiert gewissermaßen auf SQLite und das ist meiner Meinung nach für Buchhaltungssysteme nicht mehr zeitgemäß.
MySQL ist natürlich die beste Möglichkeit, da es in nahezu jede Drittsoftware integriert werden kann, allerdings bin ich mir auch über die Lizenzkosten für die ProSaldo GmbH bewusst. Eventuell gibt es aber auch andere Möglichkeiten, um von der cubeSQL-Lösung weg zu kommen und eine performantere und sicherere Alternative zu unterstützen.
Kurzum: Ich wünsche mir die Unterstützung anderer Datenbanksysteme.
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DAS wünsche ich mir auch.
Sollten die MonkeyOffice Entwickler sich an den SQL -Standart (z.B. SQL:2008) halten würde das Programm warscheinlich von allen modernen relationalen Datenbanken unterstützt werden.
Und mit verlaub das ist nicht sonderlich kompliziert SQL so zu schreiben das es von MySQL, PostGRES und Oracle verstanden wird.
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Aus technischer Sicht gibt es keinen Grund, sich auf ein kleines, proprietäres, nicht wirklich skalierbares DB-System festzulegen.
Im Gegenteil, es gibt viele gute Gründe *gegen* eine solche Entscheidung.
Mit den kleinen Datenmengen, die eine Anwendung wie MonkeyOffice selbst über einen Zeitraum von 100 Jahren produziert, wird jede offene DB-Implementierung spielend fertig. Eine Reduktion der Schnittstellen-Anforderungen auf einen offenen und breit unterstützten SQL-Standard wäre daher absolut im Sinne der Anwender, die dann MySQL, Postgres, MS SQL-Server oder irgendein anderes DBMS verwenden könnten.
Natürlich ließe sich dann kein Zusatzumsatz mehr mit cubeSQL-Resale generieren. Ich nehme an, dass dies der eigentliche Grund für die Festlegung auf dieses Nischenprodukt ist.... :-/
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Hallo,
MonKey Office & Co. werden zu 99 Prozent im Einzelplatzbetrieb mit lokaler Datenbank eingesetzt. Aus diesem Grund / mit dieser Zielgruppe nutzt die Anwendung eine integrierte Datenbank-Engine, nämlich SQLite. Diese integrierte Engine erfüllt den vorgesehenen Zweck bislang hervorragend.
Der Grund für den cubeSQL als Server ist hier so naheliegend wie einfach: cubeSQL nutzt die gleiche DB-Engine wie die MonKey Office integrierte, nämlich SQLite. Und das garantiert ein exakt identisches Verhalten und Ergebnis aller Datenbank-Operationen. Also ein nicht ganz unwichtiges Detail :-)
Und der cubeSQL hat einen weiteren Vorteil: Die extrem einfache Administration. Alle 'richtigen' SQL-Server erfordern hier in der Summe deutlich mehr Aufwand bzw. erst einmal Wissen vom Anwender. Dinge wie Installation, Backup, Umzug auf neuen Rechner, Systemanforderungen sind dort alles andere als trivial und von Nutzern ohne jede Kenntnis auf dem Gebiet nicht machbar. Auch wenn man heute vieles davon vor dem Anwender verstecken und automatisch erledigen kann: Wenn es ein Problem gibt (und das gibt es immer irgendwann), steht er ohne entsprechende Kenntnisse im Regen.
Falls sich noch jemand erinnert: MonKey Bilanz 1 hat eine echte Server-DB genutzt, OpenBase. Wir haben das, vovon ich hier rede, also schon erlebt. Daher denken wir immer daran, der durchschnittliche Nutzer unserer Produkte hat von IT wenig bis keine Ahnung. Das muss er auch nicht, da er sein Geld zumeist mit anderen Dingen verdient. Und dieser Nutzer ist mit einem simplen System wie SQLite sehr glücklich.
@Mathias: Und nein, wir verdienen am Vertrieb des cubeSQL kein Geld. Wir müssen eine jährliche Gebühr beim Hersteller für diese Vertriebsart und dieses Preisniveau bezahlen, und die ist nicht gering. Wir sind daher froh, wenn dieses Gebühr durch die Verkäufe eines Jahres wenigstens gedeckt ist. Die meisten Server-Anwender nutzen nämlich die Freeware-Version des cubeSQL.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches 2016. Das oben gesagte bedeutet übrigens nicht, das es niemals eine andere Datenbank als SQLite bei MonKey Office geben wird. Es soll vielmehr kurz den Hintergrund der Entscheidung und des aktuellen Standes beleuchten.
Mit freundlichen Grüßen
André Tracksdorf
ProSaldo GmbH -
Lieber Herr Tracksdorf,
vielen Dank für die ausführliche und freundliche Antwort!
Ich habe leider erst nach meinem Post gesehen, dass der cubeSQL-Server mittlerweile für bis zu 3 gleichzeitige Verbindungen kostenfrei ist.
Das rückt die Sache in der Tat nochmal in ein etwas anderes Licht.
Vielen Dank nochmals und beste Grüße,
Mathias
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Ich sehe die Gründe für eine einfache Datenbank-Lösung wie cubeSQL. Firmen, die hier kein Know-How haben, sollen diese Lösungen verwenden. Für eine Einzelplatz-Lösung mit integrierter Datenbank-Engine ist auch nichts einzuwenden.
Gleichzeitig sehe ich aber auch keinen Grund, der gegen eine offene Datenbank-Schnittstelle spricht. Es kann ja weiterhin cubeSQL unterstützt werden, aber auch gleichzeitig die Verwendung von postgres, mysql/mariadb, oracle, mssql, usw möglich sein.
Wir haben z.b. wegen anderen Tools sowieso eine mariadb laufen und es wäre weniger Aufwand gewesen, hier einfach eine zusätzliche Datenbank hinzuzufügen. So musste ich erst eine zusätzliche VM aufsetzen. Über Ostern ist hier auch noch die Partition vollgelaufen, weil das Cubesql-Backup-Tool keine alten Daten weglöscht. Das ist zum Glück an den 5 Tagen passiert, an denen keiner da war und die Datenbank desshalb nicht korrupt wurde.
Werden denn viele Queries verwendet, die nicht SQL:2008 kompatibel sind?
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Ich wäre auch an einem Statement interessiert. Eine konfigurierbare Schnittstelle zu MySQL oder MS SQL wäre super.
Andere Frage: Wäre es möglich im Client-Server Modell auch einfach einen anderen SQLite Server Anbieter zu nutzen? z.b. Valentina Server bietet eine kostenlose Version für das Intranet, lässt sich auch auf ARM Prozessor Systemen installieren und bietet noch ein Reportingsystem.
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